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  India Mystica
  12-tägige Reise zu den Palmblattbibliotheken und anderen geheimnisvollen Orten Indiens
   
  Reisetermin im November
  India Obscura vom 03.11.- 16.11.2010
   
Das aktuelle Buch
   
 
  WEGE DES SCHICKSALS
  Phänomen Palmblattibliotheken

Die Palmblattbibliotheken in Indien sollen die Lebensläufe von mehreren Millionen Menschen aufbewahren. Der Sage nach wurden sie vor über 7000 Jahren von den 7 heiligen Rishis aus der Akasha-Chronik herausgelesen und auf den Blättern der Stechpalme niedergeschrieben.

   
 
 
 
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Madurai

Madurai
an den Ufern des Flusses Vaigai gelegen, ist eine der ältesten Städte Südasiens sowie ein wichtiges Religions- und Handelszentrum.

Geschichte:
- über 2000 Jahre alt. Höhlen und Felsen dienten Asketen als Unterschlupf.
- Madurai ist mindestens 1000 Jahre Hauptstadt des Pandya-Reiches gewesen.
- Mitte des 14. Jh wurde Madurai ein unabhängiges Sultanat.
- 1364 schloß es sich dem hinduistischen Vijayanagar-Reich an und wurde von Gouverneuren, den Nayaks, verwaltet.
- Ab Mitte des 18. Jh. übernahmen die Briten die Herrschaft.

Sehenswert:
Sri-Meenakshi-Tempel: ist eine 6 ha große Anlage. Im Tempel werden Shiva und Meenakshi verehrt. Wahrzeichen von Madurai sind die 12 riesigen Tempeltürme, die die Millionenstadt überragen. Die Gopurams sind mit tausenden bunten Götterfiguren, Dämonen, Asketen, Tempelwächtern, Tieren und Fabelwesen übersät.

Tirumalai-Nayak-Palast: indo-islamischer Baustil. Im Jahr 1636 vom gleichnamigen Nayak-Herrscher erbauter Palast. Nur ein Viertel der ursprünglichen Anlage ist erhalten.

Gandhi-Museum: im Tamukam-Palast. Der Bau wurde im 17. Jh. für Königin Rani Mangammal errichtet. Zahlreiche Ausstellungsobjekte wie historische Aufnahmen, Originalbriefe und persönliche Gegenstände zeigen die Lebensgeschichte Gandhis.


TRichy (Tiruchirapalli)
wurde im 6. Jh. von den Cholas gegründet.

Sehenswert:
Rock-Fort-Tempel: thront 83 m über der Stadt auf einem massiven Felsvorsprung. Im 17. Jh. von den Nayaks erbaute Festungsanlage. 437 Stufen, gesäumt mit Schreinen und Kulthöhlen, führen zur Festung mit einem Ganesha-Tempel. Von der Terrasse aus eröffnen sich wunderbare Ausblicke. Besonders beeindruckend sind die über die Palmenspitzen ragenden Gopurams sowie ein Überblick über die Innenstadt von Trichy.


Tanjore (Thanjavur)
Lebendige Handelsstadt. Vom 9. bis 13. Jh. Hauptstadt des Chola-Reiches.

Sehenswert:
Brihadeshvara-Tempel: zwischen 1002 und 1010 von König Rajaraja erbaut. Er ist der Höhepunkt der Chola-Tempelarchitektur. Auch als „Großer Tempel“ bekannt, ist das faszinierende Bauwerk eines der wenigen in Indien, das zum Weltkulturerbe erhoben wurde.