Bangalore
– 6 Millionen Einwohner,
– Hauptstadt des Bundeslandes Karnataka
– Liegt in 947 m Höhe, mildes Klima, wird als „Gartenstadt“ bezeichnet
– Hauptindustriezweig: Computer- und Softwareindustrie.
Geschichte:
– 1537 Stadtgründung durch Magadi (Hindu und Feudalherr des Vijayanagar-Reiches)
– 17. bis 18. Jh. muslimische Herrschaft (zuletzt unter Tipu Sultan)
– 1760 Errichtung des Lalbagh (Botanischer Garten)
– 1799 Briten machen Bangalore zur wichtigen Garnisonsstadt
– Bangalore entwickelte sich seit 1947 zur modernsten Handels-, Banken- und Industriestadt Indiens.
– Universitätsstadt und Zentrum der indischen Raumfahrtsforschung.
| Ausflüge: |
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| Bull-Tempel: |
Gewaltiger Nandi-Monolith aus dem 16. Jh., dessen grauer Granitstein mit Kohle und Öl geschwärzt wurde. |
| Lalbagh: |
1760
ließ Sultan Haider Ali den Botanischer Garten anlegen. Lalbagh bedeutet
Roter Garten – der Name geht auf die Rosenliebhaberei des Errichters
zurück. Heute ist der Garten 240 ha groß und zeigt 1000 tropische und
subtropische Pflanzen. Das Glashaus wurde 1856 von den Briten nach dem
Vorbild des Londoner Kristallpalastes erbaut. Es beherbergt ständig
wechselnde Blumenausstellungen. |
| Shiva-Tempel: |
1997 errichtete imposante Shivadarstellung hinter dem modernen Einkaufscentrum „Kemp Fort“. |
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Chennai (Madras)
– Viertgrößte Stadt mit ca. 7 Millionen Einwohnern
– Hauptstadt von Tamil Nadu
Geschichte:
– 1639 von British East India Company gegründet,
Handelsniederlassung aufgrund eines natürlichen Hafens
– 1688 von England Stadtrecht erhalten
– Im 19. Jh. war Madras (nach der Madras Presidency umbenannt)
eine der 4 regionalen Hauptstädte Britisch-Indiens.
– Heute ist Chennai eine bedeutende Industriestadt (Textilien, Metallverarbeitung, Fahrzeugbau)
sowie Zentrum der tamilischen Filmindustrie.
| Ausflüge: |
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| St. Thomas Mount: |
im
1. Jh. n. Chr. soll Apostel Thomas in die Gegend des heutigen Chennai
gekommen sein. Während der Apostel vor einem Steinkreuz auf dem St.
Thomas Mount betete, soll er von einem Speer durchbohrt worden sein.
Die kleine Kirche wurde 1523 hier errichtet. Man erreicht sie über 134
Granitstufen, die von 14 Kreuzstationen markiert werden. Imposant ist
auch ein alter Banyanbaum neben der Kirche. Von hier hat man einen
phantastischen Blick über Chennai. Im Innern der Kirche befindet sich
das Kreuz des heiligen Thomas, das 1558 geblutet haben soll. Über dem
Altar, der an der Stelle erreichtet wurde, wo der Apostel starb, hängt
ein Gemälde „Jungfrau mit dem Kind“, das dem heiligen Lukas
zugeschrieben wird.
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| Kapaleeshwarar-Tempel: |
ist
der berühmteste Tempel von Chennai. Sein Hauptschrein ist Shiva
gewidmet. Tamilische Dichter aus dem 7. Jh. sangen bereits Lobeslieder
auf ihn, doch das heutige Bauwerk stammt erst aus dem 16. Jh. Bis dahin
nahm der Tempel vermutlich einen Standort an der Küste ein.
Meereserosionen oder eine Zerstörung durch die Portugiesen führten zu
seinem Wiederaufbau weiter landeinwärts. Der 40 m hohe Gopura
(Eingangsturm) mit seinen vielen bemalten Stuckfiguren stammt von 1906.
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Kanchipuram
– Eine der 7 heiligen Städte Indiens.
Geschichte:
– Von den Pallava-Königen im 4. Jh.n. Chr. gegründet, diente ihnen 500 Jahre als Hauptstadt.
– Heute 200 000 Einwohner.
– Berühmt für seine bestens verarbeitete Seide.
| Sehenswert: |
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| Kailasanatha-Tempel: |
ältestes
Bauwerk aus dem 7. Jh. aus Sandstein. Der von einem bescheidenen
pyramidenförmigen Turm gekrönte kleine Tempel wird von einer Mauer mit
winzigen Meditationskammern umschlossen. Sie ist mit Bildhauereien von
Shiva, Parvati, ihren Söhnen und mythischen Löwen (yalis) verziert.
Einige Malereien mit Vimanas (Fluggeräten) sind hier noch erhalten. |
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