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  India Mystica
  12-tägige Reise zu den Palmblattbibliotheken und anderen geheimnisvollen Orten Indiens
   
  Reisetermin im November
  India Obscura vom 03.11.- 16.11.2010
   
Das aktuelle Buch
   
 
  WEGE DES SCHICKSALS
  Phänomen Palmblattibliotheken

Die Palmblattbibliotheken in Indien sollen die Lebensläufe von mehreren Millionen Menschen aufbewahren. Der Sage nach wurden sie vor über 7000 Jahren von den 7 heiligen Rishis aus der Akasha-Chronik herausgelesen und auf den Blättern der Stechpalme niedergeschrieben.

   
 
 
 
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Bangalore, Chennai (Madras)

Bangalore

– 6 Millionen Einwohner,
– Hauptstadt des Bundeslandes Karnataka
– Liegt in 947 m Höhe, mildes Klima, wird als „Gartenstadt“ bezeichnet
– Hauptindustriezweig: Computer- und Softwareindustrie.

Geschichte:
– 1537 Stadtgründung durch Magadi (Hindu und Feudalherr des Vijayanagar-Reiches)
– 17. bis 18. Jh. muslimische Herrschaft (zuletzt unter Tipu Sultan)
– 1760 Errichtung des Lalbagh (Botanischer Garten)
– 1799 Briten machen Bangalore zur wichtigen Garnisonsstadt
– Bangalore entwickelte sich seit 1947 zur modernsten Handels-, Banken- und Industriestadt Indiens.
– Universitätsstadt und Zentrum der indischen Raumfahrtsforschung.

Ausflüge:
Bull-Tempel: Gewaltiger Nandi-Monolith aus dem 16. Jh., dessen grauer Granitstein mit Kohle und Öl geschwärzt wurde.
Lalbagh: 1760 ließ Sultan Haider Ali den Botanischer Garten anlegen. Lalbagh bedeutet Roter Garten – der Name geht auf die Rosenliebhaberei des Errichters zurück. Heute ist der Garten 240 ha groß und zeigt 1000 tropische und subtropische Pflanzen. Das Glashaus wurde 1856 von den Briten nach dem Vorbild des Londoner Kristallpalastes erbaut. Es beherbergt ständig wechselnde Blumenausstellungen.
Shiva-Tempel: 1997 errichtete imposante Shivadarstellung hinter dem modernen Einkaufscentrum „Kemp Fort“.

Chennai (Madras)

– Viertgrößte Stadt mit ca. 7 Millionen Einwohnern
– Hauptstadt von Tamil Nadu

Geschichte:
– 1639 von British East India Company gegründet, Handelsniederlassung aufgrund eines natürlichen Hafens
– 1688 von England Stadtrecht erhalten
– Im 19. Jh. war Madras (nach der Madras Presidency umbenannt) eine der 4 regionalen Hauptstädte Britisch-Indiens.
– Heute ist Chennai eine bedeutende Industriestadt (Textilien, Metallverarbeitung, Fahrzeugbau) sowie Zentrum der tamilischen Filmindustrie.

Ausflüge:
St. Thomas Mount: im 1. Jh. n. Chr. soll Apostel Thomas in die Gegend des heutigen Chennai gekommen sein. Während der Apostel vor einem Steinkreuz auf dem St. Thomas Mount betete, soll er von einem Speer durchbohrt worden sein. Die kleine Kirche wurde 1523 hier errichtet. Man erreicht sie über 134 Granitstufen, die von 14 Kreuzstationen markiert werden. Imposant ist auch ein alter Banyanbaum neben der Kirche. Von hier hat man einen phantastischen Blick über Chennai. Im Innern der Kirche befindet sich das Kreuz des heiligen Thomas, das 1558 geblutet haben soll. Über dem Altar, der an der Stelle erreichtet wurde, wo der Apostel starb, hängt ein Gemälde „Jungfrau mit dem Kind“, das dem heiligen Lukas zugeschrieben wird.
Kapaleeshwarar-Tempel: ist der berühmteste Tempel von Chennai. Sein Hauptschrein ist Shiva gewidmet. Tamilische Dichter aus dem 7. Jh. sangen bereits Lobeslieder auf ihn, doch das heutige Bauwerk stammt erst aus dem 16. Jh. Bis dahin nahm der Tempel vermutlich einen Standort an der Küste ein. Meereserosionen oder eine Zerstörung durch die Portugiesen führten zu seinem Wiederaufbau weiter landeinwärts. Der 40 m hohe Gopura (Eingangsturm) mit seinen vielen bemalten Stuckfiguren stammt von 1906.


Kanchipuram

– Eine der 7 heiligen Städte Indiens.

Geschichte:
– Von den Pallava-Königen im 4. Jh.n. Chr. gegründet, diente ihnen 500 Jahre als Hauptstadt.
– Heute 200 000 Einwohner.
– Berühmt für seine bestens verarbeitete Seide.

Sehenswert:
Kailasanatha-Tempel: ältestes Bauwerk aus dem 7. Jh. aus Sandstein. Der von einem bescheidenen pyramidenförmigen Turm gekrönte kleine Tempel wird von einer Mauer mit winzigen Meditationskammern umschlossen. Sie ist mit Bildhauereien von Shiva, Parvati, ihren Söhnen und mythischen Löwen (yalis) verziert. Einige Malereien mit Vimanas (Fluggeräten) sind hier noch erhalten.

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